Als Orientierung: bei kleinen Unternehmenswebsites meist einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Betrag im Monat für die Grundbetreuung, bei größeren TYPO3-Installationen mit mehreren Redakteuren, Erweiterungen und Schnittstellen entsprechend mehr. Der tatsächliche Preis hängt davon ab, was gewartet wird, wie oft und mit welcher Verbindlichkeit. Diese Seite beschreibt, wovon der Preis abhängt und welche Abrechnungsmodelle üblich sind.
System und Umfang. Eine statische HTML-Website braucht praktisch keine Wartung. Eine WordPress-Website mit dreißig Plugins braucht regelmäßige Updates und Kontrolle. Eine TYPO3-Installation mit Erweiterungen, Mehrsprachigkeit und Schnittstellen braucht beides – und in einigen Jahren ein Upgrade.
Verbindlichkeit. Ob Updates „gelegentlich“ oder innerhalb festgelegter Fristen eingespielt werden, macht den Unterschied zwischen einem Wartungsvertrag und einem Gefühl von Sicherheit.
Hosting inklusive oder getrennt. Liegt die Website beim Betreuer, entfallen Abstimmung und Fehlersuche zwischen zwei Parteien; das spart auf Dauer Aufwand und damit Kosten.
Reaktionszeit und Erreichbarkeit. Wer im Störungsfall innerhalb von Stunden jemanden erreicht, zahlt mehr als wer ein Ticket eröffnet und wartet.
Zusatzleistungen. Redaktionelle Änderungen, kleine Weiterentwicklungen, Beratung – je nachdem, ob sie enthalten sind oder separat abgerechnet werden.
Monatliche Pauschale. Fester Betrag, fester Leistungsumfang (Updates, Überwachung, Backups, Erreichbarkeit). Planbar; das Modell, das wir für die Grundbetreuung empfehlen.
Stundenkontingent. Eine feste Zahl Stunden im Monat oder Quartal für Wartung und Änderungen. Flexibel, aber Wartung konkurriert dann mit Änderungswünschen um dasselbe Budget – und verliert meist.
Abrechnung nach Aufwand. Wartung nur auf Zuruf. Rechnerisch die günstigste Variante, in der Praxis meist die teuerste: Updates unterbleiben, bis ein Problem auftritt, und die Bereinigung kostet dann ein Vielfaches.
Diese Punkte sollten in jedem Angebot geregelt sein.
Die Bereinigung einer gehackten Website kostet in der Regel ein Vielfaches eines Jahres Betreuung – dazu kommen Ausfallzeit, eventuell eine Google-Warnung, Spam-Sperren und im schlimmsten Fall abgeflossene Daten mit Meldepflicht. Eine seit Jahren nicht aktualisierte Installation lässt sich oft nicht mehr einfach aktualisieren, sondern muss saniert werden. Wartung ist deshalb keine Ausgabe gegen ein abstraktes Risiko, sondern gegen sehr konkrete Folgekosten.
Wir arbeiten mit monatlichen Pauschalen, deren Umfang von System und Größe der Website abhängt. Hosting auf unseren eigenen Servern kann enthalten sein. Was genau enthalten ist, steht im Angebot – ohne Kleingedrucktes.