Webmail

Ein CMS ist ein Werkzeug für Redakteure.

Braucht mein Unternehmen ein CMS?

Fast jede Agentur bietet Websites auf Basis eines Content-Management-Systems an, meist WordPress. Die Frage, ob ein CMS überhaupt nötig ist, wird selten gestellt. Dabei ist sie für kleine Unternehmen die wichtigste Entscheidung beim Bau einer Website – mit Folgen für Sicherheit, Kosten und Aufwand über Jahre.


Was ist ein CMS?

Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der Inhalte einer Website über ein Backend im Browser bearbeitet werden können, ohne Programmierkenntnisse. Die Website wird bei jedem Aufruf aus einer Datenbank zusammengesetzt. Bekannte Systeme sind WordPress, TYPO3, Joomla und Drupal.

Der Nutzen liegt in der Bearbeitung: Wer regelmäßig Texte, Bilder, Nachrichten oder Veranstaltungen einpflegt, braucht dafür ein Werkzeug. Das ist der Zweck eines CMS - und der einzige.

Was kostet ein CMS im Betrieb?

Ein CMS ist Software, die auf einem Server läuft und laufend gepflegt werden muss:

  • Updates für das System und alle Erweiterungen, regelmäßig und zeitnah
  • Sicherheit: Absicherung gegen Angriffe, Überwachung, Reaktion auf Vorfälle
  • Versionswechsel alle paar Jahre, oft mit Anpassungen an Erweiterungen und Vorlagen
  • Hosting mit ausreichenden Ressourcen für Datenbank und Skripte

Diese Kosten fallen an, ob das CMS genutzt wird oder nicht. Eine Website, deren Inhalte sich dreimal im Jahr ändern, verursacht denselben Pflegeaufwand wie eine mit täglichen Änderungen. Was kostet Website-Wartung? 

Wann ist ein CMS sinnvoll?

  • Inhalte ändern sich wöchentlich oder öfter
  • Mehrere Personen pflegen die Website
  • Es gibt Nachrichten, Veranstaltungen, Produkte oder andere Inhalte in Serie
  • Funktionen wie Mitgliederbereiche, Mehrsprachigkeit mit vielen Seiten oder Workflows sind nötig

Trifft das zu, ist ein CMS richtig. Dann stellt sich die nächste Frage: welches - mit Konsequenzen für Sicherheit und Laufzeit. TYPO3-Webseiten 

Wann ist eine Website ohne CMS die bessere Wahl?

  • nhalte ändern sich einige Male im Jahr
  • Niemand im Unternehmen will oder kann regelmäßig im Backend arbeiten
  • Die Website informiert und stellt Kontakt her – mehr nicht
  • Sicherheit und geringe laufende Kosten sind wichtiger als Selbstbearbeitung

In diesem Fall ist eine statische HTML-Website die sicherere und günstigere Lösung. Änderungen übernimmt die Agentur; der Aufwand dafür ist meist geringer als die Pflege eines CMS. 

HTML-Webseiten   HTML oder CMS? Entscheidungshilfe 

Ein häufiges Missverständnis

„Mit einem CMS kann ich später alles selbst machen“ – das stimmt technisch und trifft in der Praxis selten zu. Die meisten kleinen Unternehmen ändern ihre Website nach dem Launch kaum, und wenn, dann schicken sie die Änderung an die Agentur, weil das schneller geht. Das CMS wird dann zur Verpflichtung ohne Nutzen. Wer ehrlich einschätzt, wie oft er die Website tatsächlich ändern wird, trifft die bessere Entscheidung.


Einordnung durch f3n

Wir bieten beides an – TYPO3 für redaktionelle Websites und statische HTML-Websites für alle anderen – und empfehlen das, was zum Bedarf passt.

Beratung anfragen

Impressum | Datenschutz